Von der Angst ins Vertrauen! Hier gibt’s 8 Tipps wie Du mit ihr umgehen kannst!

Dein Magen verkrampft sich, Du fühlst Dich innerlich angespannt, bist unruhig und Dein Herz pocht bis zum Hals. Vielleicht liegst Du auch nachts öfter wach, hast Bauchschmerzen, Schweißausbrüche oder nervöses Zucken.


Angst kann sich durch viele körperliche Symptome äußern. An ihrer Wurzel liegt die Unsicherheit, ob Du wohl (Deine eigenen) Erwartungen erfüllen kannst – egal, ob im Job oder auch als Mutter, denn diese Angst kann sich in jedem Bereich Deines Lebens bemerkbar machen.


In stärkeren Fällen geht es so weit, dass sie Dich blockiert, sodass Du tatsächlich „scheiterst“, einen Fehler machst oder nicht den Erfolg hast, den Du Dir gewünscht hattest.


Doch soweit wollen wir es gar nicht erst kommen lassen. In diesem Blogbeitrag findest Du Merkmale, wie sich die Angst zu versagen äußert, und im zweiten Schritt acht Tipps, wie Du mit ihr umgehen kannst.


5 Merkmale, wenn Du Angst hast zu versagen

Erkennst Du Dich in den folgenden fünf Punkten wieder?


1. Du möchtest alles perfekt abschließen. Auch, um von anderen nicht verurteilt zu werden, sitzt Du zum Beispiel extra lang an einem Projekt bei der Arbeit, machst Überstunden oder stehst stundenlang in der Küche, um Deinen Gästen ein perfektes Abendessen kredenzen zu können.

2. Die Zukunft macht Dir Sorgen. Am liebsten würdest Du jetzt schon wissen, was kommen wird. Dass Du zukünftige Ereignisse nicht vorhersehen, nicht kontrollieren kannst, lässt Dich nachts oft wachliegen und alle Eventualitäten durchdenken. Dabei haben die negativen Szenarien natürlich immer die stärkere Überzeugungskraft.

3. Mit Komplimenten kannst Du nicht gut umgehen. Wenn andere positive Erwartungen in Deine Leistungen und Fähigkeiten setzen, wirst Du nervös. Was, wenn sie Unrecht haben und Du sie (das nächste Mal) enttäuschen wirst? Du siehst es quasi schon vor Dir, wie Du Dich deshalb blamierst – und stellst Deine Fähigkeiten daher lieber von vorne herein unter den Scheffel.

4. Du bleibst in Deiner Komfortzone, denn dort ist es wohlig weich. Tätigkeiten und Situationen, die Dir Unwohlsein bereiten (zum Beispiel, wenn Du im Mittelpunkt stehen musst), meidest Du. Denn außerhalb Deiner Komfortzone wartet Neues und Ungewohntes, was zwangsläufig Unsicherheit bedeutet. Die Chance, dass Du dort versagst oder Dich blamierst ist noch größer als im gewohnten Umfeld, daher lässt Du lieber die Finger davon.

5. Entscheidungen treffen fällt Dir schwer. Der Gedanke, dass Du Dich „falsch“ entscheiden könntest (und Dein Leben dann ruiniert ist), macht Dir Bauchschmerzen – selbst nachdem die Entscheidung schon längst getroffen ist.


An der Wurzel all dieser Merkmale steht ein entscheidender Auslöser Deiner Angst zu versagen: fehlendes Selbstbewusstsein.


Du glaubst wenig an Dich und Deine Fähigkeiten und, dass diese tatsächlich „gut genug“ sein könnten. Stattdessen siehst Du Deine Niederlage und unzählige Fehler hinter jeder Ecke lauern – und meinst, dass andere Dich genauso bewerten. Und sollten sie dies nicht tun, so werden sie es doch sicher bald, sobald sie miterleben, dass Du einen Fehler machst und Dich vor ihnen blamierst.




Mit diesen 8 Tipps gehst Du Deiner Angst an den Kragen

Die Angst davor, Fehler zu machen, wirst Du (wie jede Angst) natürlich nicht über Nacht los. Eine tiefgreifende Arbeit an Deinem Selbstwert und Deiner Selbstliebe sind nötig, damit sie mehr und mehr aus Deinem Leben verschwindet.


Doch trotzdem habe ich im Folgenden acht Ratschläge zusammengestellt, die Dir die Schwere dieser Angst schrittweise von den Schultern nehmen können:


1. Übe Dich in Akzeptanz. Egal ob zukünftige Fehler oder bereits vergangene – akzeptiere, dass sie zum Menschsein dazugehören und immer dazugehören werden. Und das nicht nur bei Dir, sondern bei jedem anderen auch.

2. Vertraue! Dass Du jegliche Situation meistern können oder zumindest einen Weg finden wirst, mit ihr umzugehen. Es läuft nicht immer alles glatt, wie wir es gerne hätten, und das wird wohl niemals so sein. Es wird auch immer Leute geben, die Dich und das, was Du tust, kritisieren. Anstatt dagegen ankämpfen zu wollen, können wir lieber trainieren, damit umzugehen.

3. Lass Kontrolle los. Nicht nur in Dich selbst, auch ins Leben zu vertrauen, hilft bei dieser Angst. Versuche, jeder Situation, wie auch immer sie verlaufen mag, offen gegenüber zu treten und sie zu akzeptieren, wie sie ist.

Dies funktioniert, wenn Du tief darauf vertraust, dass das Leben Dich genau dorthin bringt, wo Du hinsollst. Und ja, selbst wenn Du auf Deinem „richtigen“ Weg bist, heißt das nicht, dass immer alles perfekt läuft. Schließlich wird es immer Lektionen geben, die Du lernen musst, um Dich weiterzuentwickeln.

4. Hinterfrage Bewertungen. „Gut“ und „schlecht“ sind Kategorien, die Dein Kopf einer Situation oder einem Ereignis gibt. Diese Einteilung kann sich aber von Mensch zu Mensch unterscheiden – und ändert sich sogar nicht selten über einen Zeitraum. Damit ist klar: Keine Bewertung ist „die Wahrheit“, keine ist „richtiger“ als andere. Diese Erkenntnis macht vieles leichter, besonders wenn Du Dich zurzeit mit viel Kritik konfrontiert siehst und das Gefühl hast, komplett versagt zu haben.

5. Gewinne Distanz. Gerade in solchen akuten Situationen, wo „Fehler“ passiert sind und Du meinst, versagt zu haben: Frage Dich, wie Du wohl in 10 Jahren darüber denkst?

Oder anders: Kannst Du Dich überhaupt an „Fehler“ erinnern, die Du vor 10 Jahren gemacht hast? Siehst Du sie immer noch als so gravierende Fehler an? Diese Überlegungen geben Dir die nötige Distanz zur aktuellen Situation und beruhigen Dich innerlich.

6. Schau nach vorne. Wenn schon etwas „falsch“ gelaufen ist, frage Dich: Was kann ich jetzt mit dieser Situation anfangen? Was kann ich daraus mitnehmen und wie geht es jetzt konkret weiter? Übe Dich in einer positiven, lösungsorientierten Sicht – denn Dich einfach nur zu kritisieren und zu verkriechen, hilft Dir nicht weiter.

7. Tu Dir Gutes. Sei für Dich da und mache Dich nicht fertig dafür, dass Du unsicher, ängstlich oder „fehlerhaft“ bist. Das hilft Deinem Selbstbewusstsein nämlich absolut gar nicht. Sei ganz besonders in herausfordernden Zeiten feinfühlig und achtsam mit Dir und lass es Dir gut gehen, indem Du Dinge tust, die Dich glücklich machen und beruhigen.

Gehe zum Beispiel spazieren, meditiere, sei kreativ, koche Dir Dein Lieblingsessen oder trinke eine heiße Schokolade. Du wirst sehen, dass die Welt bald schon wieder anders aussieht.

8. Hol Dir Unterstützung. Gerade wenn die Angst zu versagen anfängt, Dich zu blockieren, ist es ratsam, Dir Hilfe zu holen. In meinem Coaching gebe ich Dir Werkzeuge an die Hand, mit denen wir Deiner Angst an den Kragen gehen. Doch auch eine liebevolle Community aus Gleichgesinnten kann Dir bereits helfen.


Dafür habe ich die Gruppe ‚Entspannungs- und Mentalwerkstatt‘ ins Leben gerufen. Komm hier gerne dazu!


Einfach aufs Bild klicken und schon öffnen sich die Türen für Dich♡


Herzlichst,

Deine Stefanie 🌸



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© 2019 Stefanie Kotschenreuther